Aktuelles


 

Belcarra wechselt in die Zucht

 

Belcarra aus dem Besitz von Lena Gödde wechselt in die Zucht.  Die Siegerin des Schwarzgold-Rennens und drittplatzierte in

den German 1.000 Guineas wurde an japanische Interessen verkauft und wird nun ihre wohlverdiente Karriere als Mutterstute beginnen. 

Belcarra kam nach ihrer Pause einmal an den Start und belegte dabei den zweiten Rang.

Wir wünschen der Stute alles Gute für ihre neue Karriere und drücken die Daumen, dass ihre Nachkommen ihr alle Ehre bereiten werden.

 


14.10.2022

 

Para macht es erneut spannend

 

Während des Sales and Racing Festivals in Baden-Baden war der Rennstall mit zwei Startern vor Ort.

Zuerst startete Pareias Prinz in einem Ausgleich II über 1400 m. Er konnte allerdings im entscheidenden Moment nicht in den Endkampf eingreifen. Dies war sein erster Start seit fast zwei Monaten und er schien das Rennen noch gebraucht zu haben. Hoffentlich findet sich in nächster Zeit wieder eine geeignete Ausschreibung für ihn, da diese für Sprinter mit ungefähr 70 kg GAG mittlerweile eine richtige Seltenheit geworden sind.

Zum Abschluss kam Para an den Start. In einem Ausgleich IV über 1400 m machte es Para mal wieder sehr spannend.

Mit Jockey Maxim Pecheur im Sattel erkämpfte sich Para wieder einen Nasenvorteil gegenüber dem Zweitplatzierten. Unterwegs befand sich Para im Mitteltreffen und musste aufgrund ihrer zugelosten Startbox die innere Spur wählen. Der Boden schien dort schon sehr lose zu sein, weswegen das Duo in der Geraden bei jedem Galoppsprung versuchte in die äußeren Spuren zu gelangen. Am Ende gelang dies und Para setzte sich mit dem Zweitplatzierten am Ende leicht vom Rest des 16-köpfigen Feldes ab. 

Bislang hat die Stute aus der Zucht des Gestüts Fährhof in ihrer Karriere noch nichts falsch gemacht.

Bei ihren bislang fünf Starts gewann Para zwei Rennen und schnappte sich einmal ein Platzgeld. 

 


10.09.2022

 

Alljani verabschiedet sich aus der Sieglosenklasse

 

Diesmal war der Rennstall mit drei Startern unterwegs. Im Magdeburger Herrenkrug belegten zunächst Anarchist und Baghiras Fantasy zwei dritte Plätze. Anschließend folgte die dreijährige Stute Alljani. Nachdem sie sich bereit in Mülheim mit einem zweiten Rang angekündigt hatte, hoffte man erneut im Endkampf mitspielen zu können. Mit Jockey Maxim Pecheur im Sattel übernahm Alljani direkt die zweite Position. Eingangs der Zielgeraden übernahm sie die Spitze und konnte bis zum Zielpfosten den ersten Platz verteidigen.

Auf den letzten Metern kamen ihr die Gegner zwar noch gefährlich nahe, jedoch siegte sie am Ende noch mit einer halben Länge Vorsprung.

Alljani bekam für ihren Sieg 3 kg Aufgewicht und wird nun mit einem GAG von 61 kg im Handicap starten. Mal sehen wohin die Reise mit der Stute noch gehen wird.

 


27.08.2022

 

Perfect Glory erneut erfolgreich in Dresden

 

Die Dresdener Rennbahn und Perfect Glory sind wahrscheinlich genau so gute Freunde wie Freytag und die Mülheimer Rennbahn.

Erneut mit Rene Koplik im Sattel bestritt Perfect Glory diesmal ein Ausgleich III. Unterwegs befand sich Perfect Glory gewohnt in den hinteren Regionen im Feld wieder. Nachdem sein Reiter eingangs der Zielgeraden die äußerste Spur wählte, schien er jedoch schnell eine Rolle im Endkampf spielen zu können. Fast schon spielerisch setzte sich der Cotai Glory Sohn vom Feld ab und gewann am Ende leicht mit 2 1/4 Längen Vorsprung. Für Perfect Glory war der Einstieg in Deutschland bis jetzt von vollem Erfolg gekrönt. Bei vier Starts gewann er bisher zwei Rennen und war einmal platziert. Man darf gespannt auf die weitere Reise des dreijährigen Wallachs sein.


20.08.2022

 

Freytag sorgt für einen Familiensieg

 

Einen sehr erfolgreichen Renntag hatte der Stall Wevlinghoven in Mülheim an der Ruhr. Nachdem bereits Night Runner mit Marissa Potters einen zweiten Platz im Amateurrennen belegte, folgte Alljani ebenfalls mit einem zweiten Platz. 

Zum Abschluss kam Freytag an den Start. In einem Ausgleich III bezog der Santiago Sohn mit Marissa Potters seine Startbox. Das Duo übernahm direkt die Spitze und konnte diese Position bis ins Ziel ungefährdet behalten. Die Gegner schienen Freytag zwar kurz gefährlich nahe zu kommen, jedoch begann er mit der zweiten Luft wieder los zu stiefeln und konnte sich am Ende leicht mit 1 3/4 Längen absetzen.

Für Marissa Potters war es der zweite Karrieresieg innerhalb weniger Wochen und Freytag scheint einmal mehr bewiesen zu haben, dass Mülheim seine Lieblingsbahn ist.

Besonders erfreulich war dieser Sieg für die ganze Familie der Trainertochter. Schließlich waren Opa Heinz Hesse (ehemaliger Trainer aus Frankfurt) und ihre Mutter Monika Potters vor Ort.

 

Fotos: Marc Rühl
Fotos: Marc Rühl


19.08.2022

 

Anarchist auf der Siegerstraße

 

 

Würde man den Pechvogel des Jahres im Stall suchen, so würde dieser Preis sicherlich an Anarchist gehen. Der vierjährige Burma Gold Sohn aus der Zucht der Familie Bause hatte bisher in seiner Karriere oft eine Pechsträhne. Nachdem er sich ein schönes GAG eingaloppierte und in der niedrigsten Kategorie starten konnte, schien es einfach nicht klappen zu wollen. In Hamburg versuchte man zunächst den ersten Sieg zu erlangen, doch nach zwei sehr unglücklichen Ritten des Jockeys landete Anarchist zunächst nur in den geschlagenen Feldern. 

Der nächste Start war in Bad Harzburg vorgesehen. Dort sollte er seiner Mutter Anarchie nacheifern und siegreich vom Geläuf gehen. Die Mutter gewann damals ein Ausgleich II im Harz. Nachdem es im Schlussbogen etwas eng für Anarchist wurde, musste dieser mit der Amazone Sibylle Vogt zu Boden. Zum Glück verletzte sich der Hengst dabei nicht und schien nochmal mit einem Schrecken davon gekommen zu sein. Sibylle Vogt musste allerdings eine Zwangspause einlegen, nachdem sie am nächsten Renntag wieder stürzte.

Durch die beiden Stürze zog sich die Schweizerin eine Fraktur an der Halswirbelsäule zu. An dieser Stelle wünschen wir ihr eine schnelle Genesung.

In Halle sollte Anarchist nun endlich seinen wohlverdienten Sieg erreichen. Mit Jockey Maxim Pecheur im Sattel befand sich Anarchist zunächst an fünfter Stelle im Feld. Als das Duo in der Zielgeraden innen die Lücke fand, schalteten sie noch einen Gang höher und gewannen am Ende leicht mit 2 1/2 Längen. Anarchist ist somit der zehnte Saisonsieger gewesen und schien durchaus noch Luft nach oben zu haben. Hoffentlich ist jetzt der Knoten endlich geplatzt.

 

 

Quelle: GaloppOnline
Quelle: GaloppOnline

07.08.2022

 

Debütsiege in Dresden

 

Die Schützlinge des Stalls scheinen wohl gerne in Dresden zu laufen. Nachdem der Stall letztes Jahr bereits tolle Erfolge im Auktionsrennen und im Listenrennen feiern konnte, folgte der nächste erinnerungswürdige Dresdener Renntag.

Für den ersten Sieg sorgte der dreijährige Perfect Glory. In einem Sieglosenrennen bezog der Cotai Glory Sohn mit Jockey Rene Koplik die Startbox. Unterwegs hatte das Duo immer die Favoritin Saldenlady im Blick und lieferte sich auf den letzten Metern einen Endkampf mit ihr. Am Ende löste sich Perfect Glory leicht von der Stute. 

Eine halbe Stunde später verabschiedeten sich Para und Marissa Potters aus der Sieglosenklasse. Para absolvierte ihren zweiten Lebensstart in dem fünfköpfigen Feld. Nach einem Rennen vom letzten Platz, mit teilweise großem Abstand zum Feld, rollte die Equiano Tochter an den Gegnern vorbei und gewann laut Richterspruch "sicher Nase". Für die Tochter des Trainers war es der erste Sieg, auf den sie lange warten musste und Para hat bei ihrem zweiten Start eine durchaus vielversprechende Leistung gezeigt. Mit einem GAG von 52 kg wird die Stute dem Stall Wevlinghoven und dem Trainer sicherlich noch viel Freude bereiten.

 

Perfect Glory
Perfect Glory
Para
Para


03.07.2022

 

Gelungenes Abschiedsgeschenk von Navratilova

 

Der Derby Tag war sicherlich für den Rennstall ein denkwürdiges Ereignis. Der Rennstall war zwar nicht im Derby vertreten, dafür startete Navratilova im Sparkasse Holstein Cup. Für die Gruppe III Prüfung verpflichtete man eine prominente Reiterin. Die derzeit hoch erfolgreiche Hollie Doyle nahm den Ritt auf Navratilova an. Hierfür gilt ein großer Dank an Frederik Tylicki, der sich um den Kontakt zu Hollie Doyle bemühte. 

Wie gewohnt bestritt Navratilova ihr Rennen von der Spitze aus und begann kurz vor erreichen der Zielgeraden den nächsten Gang einzulegen. Hollie Doyle motivierte die Stute und konterte mit ihr die Attacken der Konkurrenz. Navratilova schien auf den letzten Metern nochmal neuen Schwung zu bekommen und erkämpfte sich in einem packenden Finish den zweiten Rang. Denkbar knapp waren die Abstände und es schien zunächst nur für Rang drei gereicht zu haben. Nach der Zielfotoauswertung kam die freudige Nachricht, dass Navratilova mit ihrer Nase im Ziel der drittplatzierten Stute Libre voraus war.

Ein durchaus gelungener Abschied für die Stute der Familie von Loeper, denn sie wird ihre zweite Karriere als Mutterstute beginnen.

Wir wünschen Navratilova alles Gute für ihre neue Aufgabe und drücken die Daumen, dass ihre Nachkommen mindestens genauso erfolgreich wie sie werden.

 



02.07.2022

 

Pareias Prinz sorgt für seinen ersten Treffer im Ausgleich II

 

Bislang etwas ernüchternd verlief das Derby Meeting für den Rennstall. Nach mehreren unglücklichen Ritten und Rennverläufen, blieb der erste Sieger noch aus. Umso schöner war der Erfolg von Pareias Prinz im Ausgleich II. Pareias Prinz befand sich unterwegs im Vordertreffen und schien durchaus Chancen für ein Platzgeld zu haben. Als dieser aber Mitte der Zielgeraden seinen nächsten Gang einlegte wurde der Trainer doch schon etwas nervöser und fightete die letzten Meter mit Pareias Prinz mit.

Leicht setzte sich der Fast Company Sohn am Ende vom Feld ab und schlug gestandene Sprinter in diesem Rennen.

Für Familie Haller war es der langersehnte erste Saisonsieg in den eigenen Rennfarben.

 

Bild: GaloppOnline
Bild: GaloppOnline

18.06.2022

 

Knoten geplatzt bei Night Runner

 

Für einen kleinen Außenseitersieg sorgte Night Runner beim Dresdener Renntag. Bei hochsommerlichen Temperaturen startete

der Areion Sohn mit Maxim Pecheur im Sattel. Mit den erstmals angelegten Scheuklappen wirkte Night Runner bereits während des Rennens motivierter und schien förmlich ein anderes Pferd zu sein. So legte er bei seinen bisherigen Starts oftmals die Bremse rein, sobald es in den ersten Bogen ging. Mit viel Mumm beorderte der Jockey Night Runner an zweite Stelle und löste sich eingangs der Zielgeraden leicht vom Feld ab. Am Ende gewann Night Runner mit 2 1/4 Längen und scheint mit dem neuen "Geheimrezept" wohl noch

etwas im Tank zu haben.

Auch der England-Import Perfect Glory lieferte ein tolles Debüt. Er belegte direkt den dritten Platz und schien durchaus mit seiner doch recht hohen Handicapmarke zurechtzukommen. Für Forlito schien dagegen der Rennverlauf nicht zu passen und er landete am Ende im geschlagenen Feld. Für Areon und Night Star schien das Auktionsrennen wohl eine noch zu große Aufgabe zu sein.


21.05.2022

 

Vespasia der Toto-Schocker

 

Mit sieben Pferden war der Rennstall auf der Mülheimer Rennbahn vertreten. Zunächst schien dieser Renntag eher etwas ernüchternd für das Team zu verlaufen, jedoch sorgte Vespasia im letzten Rennen für eine kleine Überraschung. Nachdem die Lucky Lion Stute letztes Jahr drei Lernstarts bekam und mit einem GAG von 50 kg in die Winterpause ging, bestritt sie nun mit Jockey Michael Cadeddu als 32,1:1 Außenseiterin ein Ausgleich IV über 2300 Meter. Vespasia übernahm direkt die Spitze und verteidigte diese auch bis ins Ziel. Jede Attacke der Konkurrenz wehrte die Stute ab und erkämpfte sich mit einem Halsvorteil den Sieg. 

Für den Trainer war dieser Erfolg besonders schön, denn er reitet die Stute mittlerweile jeden Tag selber und sie entpuppte sich im Laufe der letzten Wochen als Lieblingslot des Trainers.

 

Bild: Marc Rühl
Bild: Marc Rühl

17.04.2022

 

Listendoppel durch Navratilova und Mansour

 

Während des Osterwochenendes galt es für unsere Pferde einige Ostereier zu finden.

Die größte Ausbeute erlangen dabei Navratilova und Mansour.

Es hatte schon Seltenheitswert, dass der Trainer direkt zwei Starter in zwei Listenrennen an einem Tag eingeschrieben hatte.

Beim Saisonauftakt in Berlin-Hoppegarten gab Navratilova mit Sibylle Vogt im Sattel ihren Saisondebüt. Bei einer Quote von 32,7:1 galt das Vertrauen doch eher anderen Kandidaten in ihrem Feld und der Trainer wäre zufrieden mit einer Blacktype Platzierung gewesen.

Selbst dieses Ziel hielt der ein oder andere wahrscheinlich für ein bisschen zu hochgesteckt. Navratilova bestimmte das Rennen von der Spitze aus und ihre Reiterin konnte ihr so ein ungestörtes Rennen servieren. Eingangs der Zielgeraden sprang die Morpheus Tochter ab und löste sich zunächst vom Feld. Am Ende kam ihr zwar die französische Gaststute Chic Cherie gefährlich nahe, dennoch ließ Navratilova nicht locker und erkämpfte sich ihren ersten Listensieg. Die Stute aus dem Besitz der Familie von Loeper hat somit direkt beim Jahreseinstand

ihr Saisonziel erreicht.

Etwa eine Stunde später kam Mansour, ebenfalls mit Sibylle Vogt im Sattel, an den Start. Zwar galt er als einer der Favoriten im Rennen, aber ein Listendoppel wäre doch eigentlich schon zu schön um wahr zu sein. Mit der gleichen Taktik von der Spitze aus startete Mansour.

Auch der Tai Chi Sohn behielt die Position bis ins Ziel. Die Schlussattacken von dem ehemaligen Derby-Favoriten Best of Lips

und Virginia Storm ließen Mansour dabei unbeeindruckt und er bewies einmal mehr, welches Kämpferherz er hat. Somit gewann er für seine Besitzerin und Züchterin Angelika Muntwyler das dritte Listenrennen in Folge und man versucht es demnächst in einem Grupperennen

in Baden-Baden. Man darf weiterhin gespannt auf die Reise von Mansour blicken, der scheinbar noch nicht am Ende

seines Könnens angelangt ist.

 



31.03.2022

 

Mother Shipton erfolgreich in Belgien und Pietsch vergibt zweiten Ruf

 

Nur wenige Tage nach dem großen Erfolg von Mansour im Listenrennen kamen weitere Schützlinge aus dem Stall an den Start.

Diesmal begaben sich Keepitasasecret und Mother Shipton auf die Reise nach Mons. Während Keepitasasecret nur im geschlagenen Feld durchs Ziel kam, gewann Mother Shipton leicht eine Prüfung für Dreijährige über 1500 m. Mit Jockey Alexander Pietsch im Sattel gewann die Stute Start-Ziel, nachdem sie vor einigen Wochen aus England gekauft wurde. 

Für das Duo Pietsch-Potters war dieser Sieg ein gelungener Einstand in die neue Zusammenarbeit. In Zukunft wird der Jockey vermehrt auf unseren Schützlingen zu sehen sein, denn er hat den zweiten Ruf an den Trainer abgegeben. 

 


27.03.2022

 

Mansour gewinnt Grand Prix-Aufgalopp

 

Das war wieder einmal eine beeindruckende Vorstellung von Mansour. Der treue Bursche landete den nächsten Listentreffer.

Diesmal gewann er im Düsseldorfer Grand Prix-Aufgalopp mit der Amazone Sibylle Vogt im Sattel.

Eingangs der Zielgeraden schien Mansour durchaus für einen der vorderen Plätze infrage zu kommen. Als dieser jedoch auf den letzten Metern noch einen Gang höher fuhr, schien er wortwörtlich mit seinen Gegnern zu spielen und gewann am Ende

leicht mit 2 1/4 Längen Vorsprung. Diesmal schlug Mansour gestandene Gruppepferde und scheint durchaus in Zukunft auch einen Gruppestart im Visier zu haben. Auf die weitere Reise des Tai Chi- Sohnes darf man also gespannt sein. Vielleicht wird ja sogar der Traum des Trainers wahr. Er würde gerne dieses Jahr die Nationalhymne nach einem Gruppensieg hören.

 

Quelle: www.galopponline.de



08.02.2022

 

Stallparade 2022

 

Die Stallparade läutet die neue Saison ein. Lesen Sie Wissenswertes über unsere Schützlinge und die neuen Hoffnungsträger.

Vielleicht ist sogar ein Kandidat für den persönlichen Merkzettel dabei.